Herbert Grönemeyer in Flensburg

Am letzten Mittwoch war Herbert Grönemeyer in Flensburg. Ich war letzten Sommer auf einem Konzert in Hamburg. Dort eher zufällig sozusagen in vorderster Linie zwischen den Hardcore Fans. Aber das war damals ein sehr schönes Konzerterlebnis, darum Wiederholungsversuch.

In Flensburg fand das Konzert auf der Exe statt, was im Alltag ein großer Parkplatz ist. An drei Seiten wird der Platz von Mehrfamilien-Häuserblocks begrenzt. Spannende Geschichte, dass es sowas heute noch gibt. Im Vorfeld wurde schon auf extreme Parkplatznot aufmerksam gemacht, was sich vor Ort eher als Panikmache erwies. Wir konnten gegen 18:00 Uhr noch in einem Parkhaus in unmittelbarer Nähe einen relativ preiswerten Platz finden.

Klick hier: für ein Panoramabild Exe Flensburg am 04.06.06Weitere Bilder im Flickr-Fotoalbum bei Klick auf die Bilder

Beim betreten des Platzes war mir sofort klar, dass die Entscheidung keine der angebotenen Sitzplätze genommen zu haben die Richtige war. Denn die seitlich aufgebauten Tribünen waren doch unerwartet weit weg vom geschehen. Die Bühne sah so fast freistehend schon beeindruckend aus. Beginn war ja für 20:00 angesagt. Um 19:00Uhr kam schon mal eine Hamburger Hip-Hop Band auf die Bühne. Ich hatte das Gefühl, die wollte keiner wirklich hören. Herbert ließ sich dann noch bis 20:30 Uhr Zeit.

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Der Start dann wie gewohnt am Ende das Catwalk am KAWAI-Flügelchen. (Tolles Gerät übrigens, auf der Musikmesse konnte man das 40000€ Gerät ja mal testen). Der Start war etwas verhalten. Das Publikum norddeutsch zurückhaltend - (zuerst!). Auch “Bochum” in Hamburg noch das Ereignis, ging noch nicht allen über die Lippen. Stadion ist eben Stadion. Es war auch sehr windig, was schalltechnisch nich ganz so einfach ist. ich stand in Höhe des FOH-Turmes. Dort gab es bei den Böen dann häufiger nur ein Teil der des Frequenzbereiches Der Rest wurde manchmal weggeweht…

Mit zunehmender Dunkelheit kam dann auch die Licht- und Videoeffekt zu Geltung und nach meiner Empfindung auch Herbert, Band und Publikum richtig in Gang. Die optischen Effekte waren gegenüber der Stadiontour etwas abgespeckt, was dem guten Gesamteindruck aber keinem Abbruch tat.

Da das Konzert ja praktisch mitten in der Stadt stattfand, hatte wohl ein größerer Teil von Flensburg was davon. Super dass es in den Städten noch Entscheider gibt, die so was auch genehmigen. Die Anwohner haben sich dann auch auf Balkonen (VIP :) ) und vor den Zäunen bequem gemacht. Richtig Party gab es sogar auf einem der Dächer. Das ganze Umfeld trug natürlich zu einer angenehmen Atmosphäre bei. Herbert sprach gerade die “Zaungäste” dann auch extra an. Der NDR berichtete am nächsten Tag auch fast ausschließlich von Konzertumfeld.

Die Zugaben dauerten dann noch eine Stunde und es gab einen schönen stimmungsvollen Abschluss mit Vollmond und dem Lied “zur Nacht”

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