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Immerdabei-Kamera

Sonntag, Januar 25th, 2009

Angeregt durch den Tour-Blogger Markus  und wegen mehrerer Nachfragen in den Kommentaren will ich endlich wie versprochen den Beitrag zu Empfehlungen und Überlegungen für digitale Kompaktkameras fertig stellen.

Wenn es möglich ist nutze ich natürlich die D60. Aber sie passt nicht in die Hosentasche und sie wird an der Einlasskontrolle zu Konzerten meist nicht aktzeptiert, wenn man keine Fotogenehmigung hat. Für solche Fälle und eigentlich fast immer hab ich auch noch was Kleines dabei. Aktuell ist das die IXUS 950 IS.

Ausschlaggebend für den Kauf war damals (Herbst 2007) der Image Stabilsator, der “extra” Sucher und das hübsche Design mit Metallgehäuse. IXUS hatte es mir schon immer angetan. Der IS ist bei nicht bewegenden Objekten und schlechten Lichtverhältnissen wirklich eine Hilfe. 8 Mega-Pixel sind völlig ausreichend. Vor allem graust es einem ja vor noch mehr Pixel pro cm², wenn man sich das Rauschen aktueller Kameras ansieht. Hier gab es auch bei der 950IS einen Rückschritt zum Vorgänger. Ein paar weitere Nachteile (außer die bautechnisch bedingten) habe ich leider aber auch schon ausgemacht bzw. da hab ich schon besseres bei anderen gesehen. Was mich stört ist zum Beispiel, dass die Belichtungszeit nicht manuell einstellbar ist. Bei der Blende stört das wegen der sowieso sehr eingeschränkten Möglichkeiten weniger. Bei Konzerten fotografiere ich meistens mit Spotmessung. Lästig ist, das dies jedes Mal neu eingestellt werden muss. (Oder mach ich was falsch?) Ein wenig mehr herausholen kann man aus den kleinen Canon Cameras mit dem Canon Hackers Deployment Kit (über das ich schon berichtete) .

Wenn ich mich jetzt für eine kleine Kamera entscheiden sollte, wären folgende Kriterien wichtig: geringe Pixel-Packungsdichte, ab 8Megapixel, 3-4fach Zoom, manuelle Einstellmöglichkeiten, Image-Stabilisator.

Eine gute Orientierung ist die Seite (englischsprachige) DPREVIEW.COM. Neben sehr aktuellen ausführlichen Tests gibt es auch eine gut geführte Datenbank. Die Pixel-Packungsdichte bestimmt entscheidend (nicht ausschließlich) das Rauschverhalten. Je mehr Megapixel pro cm², je größer in der Regel das Rauschen. Mal zum Vergleich: bei einer Canon IXUS 950 IS (8MP) werden 32MP/cm² auf den kleinen Chip gepresst, bei einer NIKON D60 (10MP) mit DX-Chip sind es 2,7MP/cm².

Bei den Canon Cameras würde aktuell damit die IXUS 960 IS oder die 870IS in die engere Auswahl kommen. Die Powershot G9 trägt wohl schon etwas auf und spielt preislich auch schon wieder in der unteren DSLR (Spiegelreflex) Liga.

Wenn man zum Thema Megapixelwahn und Rauschverhalten recherchiert, kommt man auch an der “legendären” FujiFilm FinePix F30 Digitalkamera (6 Megapixel) nicht vorbei. Vermutlich die Kamera, die die Grundlage für die 6-Mega-Pixel Initiative war. Die Kamera kann man kurioserweise bei einem Amazon Händler auch heute noch für 499€ kaufen. Sicher sind auch die FujiFilm Nachfolgemodelle eine Überlegung wert, zum Beispiel die Fujifilm FinePix F100fd oder 50fd oder ziemlich neu die 60fd. Nach meiner Theorie (geringe Pixeldichte) sind sicher die nicht ganz frische Samsung NV8, die Leica D-LUX 4 (die wohl nicht in der Hosentschen sondern chic in  Lederhülle ;) ) und die Nikon Coolpix S700 Digitalkamera (12 Megapixel, 3-fach opt. Zoom, 2,7. Letztere wäre (ohne sie gesehen zu haben) meine Empfehlung für heute. Aber ansehen und ausprobieren ist natürlich besser.

Tontechniker Werkzeuge im zweitem Leben

Freitag, Januar 4th, 2008

Dieser Beitrag im Tour-Blog über “Türhaltemagnet für Tontechniker” veranlaßt mich zu folgenden Bild:

bobby2.jpg

Das sind “Bobbys” wie sie auf Studio-Bandmaschinen  verwendet wurden.

Studer

Da eine solche bei mir leider nicht in den Keller paßt :) werden die Bobbys als Flaschenöffner zweckentfremdet. Die Form des Loches schreit ja auch danach. Kennt noch jemand andere solcher “Tontechiker Werkzeuge” ? Für die besten 3 Ideen würde ich jeweils einen Bobby-Flaschenöffner spendieren! Einfach mal Idee und Emailadresse im Kommentar hinterlassen.