Annett Louisan wieder mal in Hamburg
Montag, März 23rd, 2009Schon am letzte Woche Dienstag und Mittwoch gastierte Annett Louisan in Hamburg in der Laeiszhalle. Am Mittwoch war ich auch vor Ort. (Der Tour-Blogger übrigens auch)Es war das letzte Konzert vor einer kleineren Pause der Teilzeithippie-Tour, die am 28.4.09 in Flensburg wieder aufgenommen wird.
Das Konzert war wieder phantastisch. Der Ablauf ähnlich wie bei den vorangegeangen Konzerten. Natürlich ist keins wie das andere. Das macht ja die Konzerte aus. Auch an der Setlist wird öfter mal was geändert. Es werden Songs ausgetauscht, oder es kommen welche dazu oder werden weggelassen. Vermutlich ja nach Stimmung. Die ist immer wieder authentisch. Das heißt, man ist immer ganz nah dran, an der Louisan Welt, sofern das geht.


Höhepunkte im Konzert gibt es viele. Der erste diesmal schon im Vorprogramm mir Martin Gallop, der diesmal Nicole übereden konnte, ihn musikalisch zu begleiten. Ein wenig haben wir Nicole überredet. Sie hat es aber toll gemacht und hat sich sicher nicht geärgert, dass wir sie überreden konnten. Das Publikum war jedenfslls begeistert.

Jedes Stück aus Annetts Programm ist inzwischen ja ein Highlight. Die Zusammstellung der Setlist ist inzwischen ja die Kunst des Weglassens. Die vier veröffentlichten Alben bieten schließlich ausreichend hochklassiges Material für mehrere Abende. Faszinierend immer wieder, wie gerade die Songs, die auf der CD überhaupt nicht zu meinen Favoriten zählen, auf der Bühne die Knaller sind. Immer wieder schön “ich brauch Stoff”, “Die Trägheit”, “Die Lösung” und “Dagegen” bei denen es so richtig ab geht, Annett gesanglich und andere Regionen vorstößt oder die fabelhaften Band zu fabelhaften Solisten wird. “Drück die eins” fand ich in Hamburg besonders gelungen, aber auch “Das Gefühl” das komplett ohne Instrumente vorgetragen wurde - Gänsehautfeeling. Ein Höhepunkt nach dem anderen, da merkt man dann gar nicht wie die Zeit vergeht, so ist so ein Konzert viel zu schnell vorbei. Aber da nächst kommt bestimmt.



Die Musikhalle Hamburg fand ich als Konzerthaus bisher mit am schönsten, auch wenn man in der ersten Reihe durch den hohen Bühnerand doch schnell in die Genickstarre fallen kann. Und man bekommt aus der Position nicht viel vom Licht mit. Von weiterhinten bekommt man sicher einen besseren Gesamteindruck. Aber vorn ist einfach näher dran. Und man kann ja auch nicht alles haben.



















Get Flash









