Von ein paar Merkwürdigkeiten wollte ich noch schreiben. Dass alles beschildert ist, schrieb ich ja schon. Das Eigenartige war nur, dass Schilder die bei uns standardisiert oder als Piktogramme ausgeführt sind, als Schilder in Textform existieren z.B. Parkverbot, Halteverbot, Rauchverbot. Einige Normen sind hier auch anders oder existieren offensichtlich nicht. Zum Beispiel Freiheit für Pinkelbecken. Bei und gibt es sicher eine DIN dafür. Dort gibt es sie in den unterschiedlichten Größen und Ausführungen, so dass man schon mal in Grübeln kommt, wozu das Teil jetzt ist oder ob man sich jetzt im Raum geirrt hat. In der Stadt fahren auch Busse bzw. Oberleitungsbusse die haben alle einen Fahrradhalter an der Front. Finde ich praktisch. So was habe ich bisher nur in Dänemark gesehen.

Seattle und Umgebung ist sicher auch privat eine Reise wert. Leider habe ich ja nicht allzu viel gesehen, aber die Stadt, Kultur, Berge und Wasser machen Lust auf mehr und im Sommer ist es sicher noch schöner. Jetzt war das Wetter dort wie bei uns, um die Null Grad Celsius und auch ein wenig Schnee. Seattle hat zwar den Ruf, dass dort das Wetter immer schlecht ist, aber solche Gerüchte ist man in Schleswig-Holstein gewöhnt. Und irgendwas muss ja auch dran sein am Staat Washington der ja auch den Untertitel „Evergreen State“ trägt.
Gerade hatte ich noch einen Anruf von meinem Kreditkartenunternehmen. Den ist aufgefallen, dass ich in den USA war, und um Missbrauch vorzubeugen oder nachzugehen haben sie schon mal nachgefragt, ob dass so seine Richtigkeit hat.
