Die Arche legt ab mit Stefan Gwildis
Samstag, September 4th, 2010Am letzten Mittwoch hatte ich ein Musikerlebnis der ganz besonderen Art. Zum zweiten Mal veranstalteten Hamburger Musiker unter Federführung von Regy und Susannah Clasen “Die Arche legt ab!” eine Konzertreihe auf der Barkasse „MS Hedi“ für “Die Arche” e.V.
Letztes Jahr waren wir beim Konzert mit Anna Depenbusch und Stephanie Hundertmark. Diesmal war es Katrin Wulff und Stefan Gwildis. Katrin Wulff spielte die erste Runde mit Klavier- bzw. Keyboardbegleitung. Ich hatte sie vorher noch nie gehört oder gesehen. Sie hatte aber auf jeden Fall so viel Ausstrahlung, dass ich bei Betreten des Bootes sofort wusste, dass sie es ist, die gleich singen wird. (Nein, nicht weil sie schon am Micro stand, wir standen zusammen am Tresen.
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Nach der ersten Rundfahrt wurde noch mal kurz angelegt und dann kam Stefan, leider war die Runde etwas kürzer. Dafür war es schon dunkel und das Wetter war für diesen „Sommer“ extrem gut. Dazu Stefan Gwildis in kleiner Runde im Hamburger Hafen. Stefan Gwildis der erzählt, dass er früher Geld dafür bekommen hat, damit er aufhört zu singen, ist jetzt schlauer geworden: Er läd die Leute auf ein Boot ein, fährt in den Hafen, “und wem es nicht gefällt kann ja gehen..”
Aber die gab es wohl nicht. Was kann es schöneres geben. Wohnzimmerkonzert deluxe. Stefan spielte selber noch Akustikgitarre und wurde vom Cello und Motorengeräusch begleitet. Natürlich spulte er kein Standardprogramm ab, sondern er macht ja aus jeder Situation ein Lied. Krönung des Ganzen war sein Song „Dock Nr.10“ direkt am Dock Nummer 10 bei Blohm&Voss. Dazu noch ein kurzer Schnack aus der Jugendzeit und natürlich zum Hintergrund dieser Fahrt. Anschließend wurden wir auch noch von der sympathischen Regy Clasen am Kai erwartet und sie durch uns mit einem Lied begrüßt. Familiäre Atmosphäre, gute Musik und der Hamburger Hafen bei Nacht, und das Ganze noch für eine gute Sache – ein schöner Abend.
Fotos habe ich nicht gemacht. Es war doch ziemlich eng auf dem Kahn und sehr dunkel, ich glaub es hätte nur gestört.































